Indoor-Cycling ist der Oberbegriff für Gruppentrainingsprogramme, die meist als Ausdauersport auf stationären Fahrrädern, oft mit Musik ausgeführt werden. Das Indoorcycling kam in den 70er und 80er Jahren in Mode – wesentlich beeinflusst vom Training auf Rollentrainern, der Trainingsrolle und dem Ergometer-Training zu Zwecken der Leistungsüberprüfung.

Die Kraftübertragung erfolgt über eine Kette oder einen Zahnriemen auf eine Schwungscheibe, deren Gewicht je nach Hersteller zwischen 18 und 25 kg beträgt. Der Großteil der Indoorbikes funktioniert mit starrer Nabe, also ohne Freilauf. Auch Bikes mit einem sogenannten Sicherheitsfreilauf sind auf dem Markt. Der Widerstand wird durch Einstellen der Bremskraft auf die Schwungscheibe reguliert. Über einen Widerstands-Drehknopf kann jeder die Intensität seines Trainings selbst bestimmen.

Trainiert wird in der Regel unter Anleitung eines Instructors. Der Instructor gibt durch die Musik die Trittfrequenz vor. Ein Vorteil des Indoorcycling ist, dass Personen mit unterschiedlichem Leistungsvermögen miteinander trainieren können, da der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst werden kann. Somit ist Spinning auch für Anfänger geeignet.

Zum Konzept gehören auch Events, bei denen mit oft großer Teilnehmerzahl, manchmal auch unter freiem Himmel mehrere Stunden gefahren wird. Üblich sind drei bis fünf Stunden, aber auch 24-Stunden-Events finden statt. Des weiteren gibt es Themenstunden, wie z.B. Rockspecials, Klassikspecials, around-the-world und so weiter.