
Ein Klang von mittelhochdt.: klanc ist ein Schallsignal, dem das menschliche Gehör eine Tonhöhe zuordnen kann.
Das Spektrum musikalischer Klänge wird zu einem erheblichen Teil von periodischen Schwingungen beeinflusst. Diese bestehen aus einer Grundschwingung und mehreren Teilschwingungen, deren Frequenzen sich harmonisch zur Grundschwingung verhalten, also wie ganzzahlige Vielfache von dieser Schwingung.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Klangbegriff ständig mit dem Tonbegriff (Ton) unzutreffend vermischt. Nach DIN 1320 ist ein Ton in der Akustik immer ein Sinuston, also ein Signal mit nur einer diskreten Frequenz, während man in der Umgangssprache z. B. vom “Geigenton” spricht, obwohl das von der schwingenden Saite erzeugte Signal auf Grund von seiner harmonischen Zusammensetzung freilich ein Klang ist.
Die Entwicklung des heute gebräuchlichen 5.1-Systems kommt aus der Kinotechnik und leitet sich aus einer Abwärtskompatibilität zu Verfahren wie Dolby Surround Pro Logic ab. Die tontechnisch korrekte Bezeichnung für diese Anordnung ist 3/2/1 (drei Lautsprecher im vorderen Halbkreis, zwei im hinteren, ein Effektlautsprecher/Sub).
DTS bezeichnet ein Mehrkanal-Tonsystem der gleichnamigen kalifornischen Firma Digital Theater Systems, Inc., das sowohl im Kino als auch bei Laserdiscs, DVDs, speziellen Audio-CDs und auf D-VHS zum Einsatz kommt, wobei sich die Versionen für Kino und Endverbraucher allerdings technisch fundamental unterscheiden.

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